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Über die neue Stadt-Tour MiniLuzern
Eine Arbeit im Auftrag von City-Management Luzern
Wer in den letzten Wochen aufmerksam durch die Luzerner Innenstadt spaziert ist, hat sie vielleicht schon entdeckt: kleine Figuren, die in Schaufenstern, auf Mauern oder in versteckten Ecken. Taucher am Reusswehr, Mini-Menschen in Geschäften, Geschichten im Miniaturformat. Was aussieht wie ein Augenzwinkern für Genaubeobachter:innen, ist in Wahrheit ein ganzer Stadtrundgang und seit dem Launch ein offizielles Stück Luzerner Stadtleben.
Die Luzerner Zeitung hat dem Projekt eine schöne Story gewidmet, inklusive Bild auf der Titelseite. Vielen Dank. Für uns ein perfekter Anlass, einmal hinter die Kulissen zu schauen.
Die Idee kam aus den Ferien
«Die Idee für den Rundgang ist bei Ferien in Holland entstanden», erzählt Erich Felber im Bericht der Luzerner Zeitung. Dort hatte er mit seiner Familie eine ähnliche Tour absolviert.
Bei StadtHirsch wurde die Idee weiterentwickelt. Wir wollten die Luzerner Geschäfte aktiv in die Tour einbauen, damit der Rundgang nicht nur ein nettes Stadterlebnis ist, sondern auch den lokalen Läden zusätzliche Sichtbarkeit verschafft. Mini-Figuren im Schaufenster, Geschichten, die zu den Geschäften führen – Stadtleben und Stadtwirtschaft in einer Schnitzeljagd verwoben.
Heute stehen mehr als 20 Mini-Installationen über die Innenstadt verteilt. Manche im Schaufenster, viele draussen in Ritzen und versteckten Ecken. Genau dort, wo man den Stadtraum noch einmal neu sehen kann.
Was wir gebaut haben
Eine Schnitzeljagd ist nur so gut wie die Geschichten, die sie erzählt. Deshalb ging es bei uns nicht nur um eine Webseite, sondern um ein ganzes Erlebnis-Paket:
- Die Plattform miniluzern.ch als digitale Heimat des Rundgangs – mit Karte und Postenübersicht für die «digitale Schnitzeljagd».
- Liebevoll geschriebene Geschichten zu jedem Posten bei den Geschäften, die die Mini-Szenen mit echten Anekdoten und Fakten aus Luzern verbinden.
- KI-animierte Bilder, die die Figuren für einen kurzen Moment zum Leben erwecken.
- KI-vertonte Texte, damit die Geschichten auch unterwegs gehört werden können – auf Deutsch und Englisch.
Das Ergebnis: ein Rundgang, der Familien mit Kindern genauso abholt wie Einheimische und Feriengäste. Selbstständig, jederzeit machbar – und gerade so digital, dass das Analoge davor nicht in den Hintergrund gerät.
Wenn eine Figur verschwindet
Eine Sache nimmt im LZ-Bericht zu Recht viel Platz ein: Mini-Figuren im öffentlichen Raum sind verlockend. Manche werden mitgenommen, andere beschädigt. Unser Ansatz dazu ist bewusst entspannt: Verschwindet eine Figur, ersetzen wir sie in der Regel nicht eins zu eins. Stattdessen entstehen laufend neue Geschichten, neue Szenen, neue Posten. MiniLuzern ist kein abgeschlossenes Werk, sondern ein lebendiger Stadtrundgang – und wir stehen erst ganz am Anfang.
Für uns als Agentur war genau das eine spannende Designaufgabe: Eine Plattform bauen, die mit dieser Dynamik mithält – Posten lassen sich aktualisieren, austauschen, ergänzen, ohne dass das Gesamterlebnis bricht.
Das Team hinter MiniLuzern
Solche Projekte entstehen nicht am Reissbrett, sondern in vielen Gesprächen, Spaziergängen und Iterationen. Bei StadtHirsch haben Fabienne Murpf, Larissa Ettlin, Silvan Kaeser und Jens Kallauch intensiv an Konzept, Inhalten, Webseite und KI-Produktion gearbeitet. Die Grundidee kam, wie erwähnt, von Erich Felber vom City-Management Luzern – ohne seinen Holland-Urlaub gäbe es MiniLuzern heute schlicht nicht.
Das ist erst der Anfang
Der Rundgang soll mindestens ein Jahr lang bestehen bleiben – und wir sehen MiniLuzern bewusst als Projekt im Werden. Neue Posten, neue Geschichten, neue Animationen kommen laufend dazu. Manche Figuren werden bleiben, manche verschwinden, manche tauchen an unerwarteter Stelle wieder auf. Genau das macht den Reiz aus.
Bis dahin: Augen offen halten in der Stadt. Vielleicht steht ja gleich um die Ecke ein Mini-Taucher, der dich ansieht.
👉 Mitmachen, Posten sammeln und mehr erfahren auf miniluzern.ch.
Vielen Dank an alle mitmachenden Geschäfte und auch alle Sponsoren und Unterstützer.





